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Loxone nachrüsten: Was ist in bestehenden Gebäuden möglich?

20. August 2026 · 9 Min. Lesezeit · ELKON Automation
Nachrüstung von Gebäudetechnik mit Loxone

„Dafür hätten wir Loxone gleich beim Neubau einbauen müssen.“ Diesen Satz hören wir immer wieder. Er stimmt nicht.

Natürlich ist ein Neubau der einfachste Zeitpunkt, um eine Gebäudeautomation zu planen. Kabelwege sind frei, der Verteiler kann entsprechend dimensioniert werden und Sensoren, Taster, Beschattung, Heizung, Beleuchtung und andere Gewerke können von Anfang an gemeinsam geplant werden.

Aber ein bestehendes Gebäude ist noch lange kein Ausschlussgrund für Loxone. Büros, Hotels, Gastronomiebetriebe, Sportstätten, Werkstätten und andere Gewerbeobjekte können auch nachträglich automatisiert werden.

Die entscheidende Frage lautet nicht „Ist das Gebäude zu alt für Loxone?“, sondern „Welche Infrastruktur ist bereits vorhanden – und welche Funktionen wollen wir ergänzen?“.

Denn eine gute Nachrüstung beginnt nicht damit, alles Bestehende herauszureißen. Sie beginnt damit, herauszufinden, was davon weiterverwendet werden kann.

Der größte Irrtum: Für Gebäudeautomation müssen alle Wände aufgestemmt werden

Wer bei Gebäudeautomation an einen Neubau denkt, stellt sich meist kilometerweise Kabel, große Verteiler und Sensorleitungen in jeder Wand vor. Bei einem bestehenden Büro oder Hotel klingt das wenig attraktiv. Niemand möchte einen laufenden Betrieb für Wochen in eine Baustelle verwandeln, nur damit anschließend das Licht automatisch funktioniert.

Genau deshalb gibt es bei Loxone unterschiedliche Wege, Geräte und Systeme einzubinden. Neben kabelgebundenen Komponenten gibt es mit Loxone Air eine Funktechnologie, die speziell für Gebäudeautomation entwickelt wurde. Damit lassen sich zahlreiche Sensoren und Aktoren nachrüsten, ohne zu jedem Gerät eine neue Busleitung ziehen zu müssen.

Das verändert die Möglichkeiten im Bestand erheblich. Aber: Nur weil Funk verfügbar ist, bedeutet das nicht, dass bei einer Nachrüstung alles per Funk umgesetzt werden sollte.

Eine gute Nachrüstung ist meistens eine Mischung aus Alt, Neu, Kabel und Funk

In einem Neubau würden wir eine Anlage anders planen als in einem Gebäude, das seit 20 Jahren in Betrieb ist. Das ist kein Nachteil, sondern schlicht eine andere Ausgangssituation. Im Bestand prüfen wir zuerst:

  • Welche Verkabelung ist vorhanden?
  • Wie ist der Verteiler aufgebaut?
  • Welche Beleuchtung ist installiert?
  • Sind Jalousien oder Raffstores bereits elektrisch?
  • Welche Heizungs- und Kühlsysteme gibt es?
  • Welche Sensoren sind vorhanden?
  • Gibt es bereits eine Alarmanlage?
  • Welche Netzwerkstruktur existiert?
  • Welche Geräte verfügen über nutzbare Schnittstellen?
  • Welche Teile der bestehenden Installation sind ohnehin sanierungsbedürftig?

Erst danach lässt sich entscheiden, wo bestehende Infrastruktur weiterverwendet werden kann, wo eine kabelgebundene Lösung sinnvoll ist und wo Funk Vorteile bringt.

Die beste Nachrüstung ist deshalb selten diejenige mit den meisten neuen Komponenten. Sie ist diejenige, die möglichst viel sinnvolle bestehende Infrastruktur nutzt und genau dort ergänzt, wo dadurch ein Mehrwert entsteht.

1. Beleuchtung lässt sich häufig einfacher nachrüsten, als viele erwarten

Beginnen wir mit einer der häufigsten Anforderungen: der Beleuchtung. Ein Unternehmen möchte beispielsweise, dass sich das Licht abhängig von Anwesenheit ausschaltet. Oder es sollen Lichtstimmungen entstehen. Oder bestimmte Bereiche sollen automatisch nach Betriebszeiten gesteuert werden.

Ob dafür neue Leitungen notwendig sind, hängt stark von der bestehenden Installation ab: Sind Leuchten bereits zentral geschaltet? Wie sind die Stromkreise aufgebaut? Gibt es DALI? Wo befinden sich Taster und Schaltstellen? Ist Platz im Verteiler vorhanden?

Diese Fragen entscheiden darüber, welche Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Mit Funkkomponenten können zudem Sensoren und Bedienelemente ergänzt werden, ohne für jede neue Funktion eine eigene Steuerleitung zu benötigen. Das ist besonders interessant, wenn beispielsweise in einem fertigen Büro zusätzliche Präsenzmelder benötigt werden.

2. Eine bestehende Beschattung ist oft eine gute Ausgangsbasis

Viele Gewerbegebäude besitzen bereits elektrische Raffstores, Jalousien oder Rollläden. Sie werden allerdings häufig über einzelne Taster bedient. Damit ist bereits ein wichtiger Teil vorhanden: der Motor.

Die interessante Frage lautet dann nicht mehr, wie wir die Beschattung elektrisch bewegen, sondern: Wie bekommt das Gebäude die Kontrolle darüber? Abhängig von der vorhandenen Installation können bestehende Antriebe in eine zentrale Steuerung integriert werden. Danach kann die Beschattung beispielsweise auf Sonnenstand, Raumtemperatur, Betriebszeiten oder andere Informationen reagieren.

Das zeigt einen wichtigen Grundsatz bei Nachrüstungen: Nicht alles, was bereits vorhanden ist, muss ersetzt werden, nur weil das Gebäude intelligenter werden soll. Oft fehlt weniger die Hardware als die gemeinsame Logik dahinter.

3. Heizungsregelung ist im Bestand besonders interessant

Bei bestehenden Gebäuden ist die Heizung häufig einer der ersten Bereiche, den man sich genauer ansehen sollte. Warum? Weil sich die Nutzung eines Gebäudes über die Jahre verändert. Ein Büro wird anders genutzt als vor zehn Jahren, Räume stehen zeitweise leer, Arbeitszeiten verändern sich, Bereiche werden umgebaut. Trotzdem arbeitet die Heizungsregelung häufig noch nach relativ einfachen Zeitprogrammen.

Mit einer nachgerüsteten Einzelraumregelung kann die Temperatur wesentlich stärker an der tatsächlichen Nutzung ausgerichtet werden. Je nach vorhandenem Heizsystem können beispielsweise Stellantriebe, Raumtemperaturinformationen und Betriebszeiten eingebunden werden.

Interessant wird es wiederum dann, wenn andere Informationen dazukommen: ein geöffnetes Fenster, Anwesenheit, eine Buchung, Beschattung, Kühlung. Plötzlich arbeitet die Heizung nicht mehr isoliert – sie wird Teil des Gebäudes.

4. Klimaanlagen müssen nicht zwangsläufig ersetzt werden

Ein typisches Bestandsproblem: In mehreren Räumen hängen bereits Klimageräte. Jedes hat seine eigene Fernbedienung, jeder Benutzer stellt eine andere Temperatur ein, und niemand weiß genau, welche Anlage am Abend noch läuft.

Die falsche Schlussfolgerung wäre: Dann müssen alle Klimageräte durch Loxone-Geräte ersetzt werden. Loxone baut keine Klimaanlagen. Die Aufgabe einer Gebäudeautomation besteht vielmehr darin, vorhandene Technik sinnvoll einzubinden. Je nach Hersteller und Gerät kann das über entsprechende Schnittstellen oder Steuerungsmöglichkeiten erfolgen. Dadurch kann eine bestehende Klimaanlage Teil einer übergeordneten Raumregelung werden.

Ob das bei einem konkreten Gerät möglich und sinnvoll ist, muss allerdings vorab geprüft werden. Und genau das ist bei Bestandsprojekten ein wiederkehrendes Thema: Vorhanden bedeutet nicht automatisch integrierbar. Aber vorhanden bedeutet genauso wenig automatisch ersetzen.

5. Zutrittskontrolle lässt sich oft unabhängig von einer kompletten Gebäudesanierung modernisieren

Ein Unternehmen muss nicht die gesamte Elektroinstallation erneuern, nur weil es klassische Schlüssel durch eine digitale Zutrittslösung ersetzen möchte. Deshalb eignet sich Zutritt häufig gut als erster Schritt in Richtung Gebäudeautomation. Besonders interessant wird das bei:

  • Büros
  • Sportstätten
  • Hotels
  • Werkstätten
  • Lagern
  • Gemeinschaftsbereichen
  • Gebäuden mit externem Personal

Ein verlorener klassischer Schlüssel kann organisatorisch unangenehm werden. Digitale Berechtigungen können dagegen geändert oder zeitlich begrenzt werden.

Noch wertvoller wird die Nachrüstung, wenn der Zutritt anschließend mit anderen Gebäudefunktionen zusammenarbeitet: Ein Mitarbeiter betritt morgens das Gebäude. Ein Kunde erhält für einen gebuchten Zeitraum Zutritt. Reinigungspersonal darf nur zu definierten Zeiten hinein. Damit wird aus einer modernisierten Tür ein Teil eines größeren Betriebsablaufs.

6. Sicherheit ist ein gutes Beispiel dafür, warum vorhandene Sensorik wertvoll sein kann

In einem bestehenden Gebäude gibt es möglicherweise bereits Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rauchmelder, Wassermelder, eine Alarmanlage oder Türkontakte.

Die erste Frage sollte auch hier nicht lauten „Wie ersetzen wir das alles?“, sondern „Was davon können wir sinnvoll weiterverwenden oder integrieren?“. Abhängig von der vorhandenen Technik und den verfügbaren Schnittstellen können bestehende Sensoren oder Systeme teilweise eingebunden werden. Das kann besonders bei größeren Gebäuden interessant sein, weil bereits erhebliche Investitionen in die vorhandene Infrastruktur geflossen sind.

Bei sicherheitsrelevanten Anlagen muss allerdings genau geprüft werden, welche normativen, behördlichen oder versicherungstechnischen Anforderungen bestehen. Nicht jede vorhandene Anlage sollte oder darf einfach ersetzt werden. Manchmal ist die beste Lösung deshalb, ein bestehendes spezialisiertes Sicherheitssystem zu behalten und lediglich Informationen mit der Gebäudeautomation auszutauschen.

7. Energiemanagement kann nachgerüstet werden, ohne das ganze Gebäude umzubauen

Ein besonders interessanter Anwendungsfall im Bestand entsteht häufig erst Jahre nach Errichtung eines Gebäudes. Zum Beispiel: Das Unternehmen bekommt eine PV-Anlage. Später kommt ein Stromspeicher dazu. Dann werden Wallboxen installiert. Und plötzlich existieren mehrere große Energieerzeuger und Verbraucher, die möglichst intelligent zusammenspielen sollen.

Dafür muss nicht automatisch die gesamte Gebäudeautomation neu errichtet werden. Über entsprechende Zähler und Schnittstellen können Verbrauch, Erzeugung und verschiedene technische Anlagen erfasst und in eine übergeordnete Logik eingebunden werden. Das Gebäude kann damit beispielsweise berücksichtigen, wann PV-Überschuss vorhanden ist und welche Verbraucher priorisiert werden sollen.

Eine Nachrüstung muss also nicht bedeuten, dass das ganze Gebäude smart wird. Sie kann auch ganz gezielt ein einzelnes wirtschaftliches Problem lösen.

8. Loxone Air macht Funk zu einem Werkzeug – aber nicht zur Antwort auf jede Frage

Bei Nachrüstungen spielt Loxone Air eine wichtige Rolle. Sensoren, Bedienelemente und verschiedene Aktoren können damit per Funk kommunizieren. Das reduziert den Bedarf an neuen Datenleitungen erheblich – gerade in fertigen Räumen ist das ein großer Vorteil.

Trotzdem würden wir ein Bestandsgebäude nicht mit dem Grundsatz planen „Wir machen einfach alles per Funk“. Denn Funk ist ein Werkzeug – genau wie ein Kabel. Wenn im Zuge einer Sanierung ohnehin Wände geöffnet, Decken abgehängt werden oder neue Leitungswege entstehen, kann eine kabelgebundene Lösung die bessere Wahl sein. Wenn dagegen ein fertig eingerichtetes Büro möglichst ohne bauliche Eingriffe automatisiert werden soll, kann Funk einen erheblichen Vorteil bieten.

In vielen Projekten ist deshalb eine Kombination sinnvoll: Kabel dort, wo Kabel sinnvoll möglich ist – Funk dort, wo neue Verkabelung unverhältnismäßig wäre.

Kann man Loxone auch Raum für Raum nachrüsten?

Ja. Und genau das kann bei Gewerbeobjekten ein großer Vorteil sein. Nicht jedes Unternehmen möchte oder kann ein gesamtes Gebäude auf einmal modernisieren. Vielleicht soll zunächst nur ein Besprechungsbereich automatisiert werden. Oder die Heizung. Oder Zutritt. Oder Energiemanagement. Oder ein Gebäudeteil wird ohnehin gerade saniert.

Dann kann es sinnvoll sein, mit einem klar definierten Bereich zu beginnen und die Anlage später zu erweitern. Das funktioniert allerdings nur gut, wenn die erste Ausbaustufe bereits mit Blick auf die späteren Schritte geplant wird.

Ein Beispiel: Heute soll nur die Beleuchtung automatisiert werden, in zwei Jahren soll die Beschattung hinzukommen, danach vielleicht die Raumregelung. Wer das heute weiß, kann Verteiler, Schnittstellen und Systemarchitektur entsprechend vorbereiten. Schrittweise bauen ist sinnvoll. Schrittweise planen meistens nicht.

Wann sollte man lieber Kabel nachziehen?

Funk ist hervorragend, wenn neue Leitungen schwierig oder unverhältnismäßig teuer wären. Aber es gibt Situationen, in denen wir eine kabelgebundene Lösung bevorzugen würden. Zum Beispiel, wenn:

  • ohnehin umfassend saniert wird
  • Decken und Wände bereits geöffnet sind
  • neue Elektroinstallationen entstehen
  • Verteiler erneuert werden
  • große Bereiche vollständig umgebaut werden
  • Leitungswege einfach zugänglich sind

Wer bei einer Kernsanierung auf sinnvolle Verkabelung verzichtet, nur um einige Meter Kabel einzusparen, spart möglicherweise an der falschen Stelle. Die Kosten für eine Leitung sind während einer offenen Bauphase meist wesentlich geringer als nach Fertigstellung.

Deshalb sollte man bei jeder Nachrüstung unterscheiden zwischen „Wir wollen möglichst wenig aufstemmen“ und „Wir wollen grundsätzlich keine Kabel“. Das sind zwei völlig unterschiedliche Anforderungen.

Wann wird eine Nachrüstung schwierig?

Es gibt Gebäude, bei denen eine Nachrüstung technisch anspruchsvoller wird. Zum Beispiel bei:

  • sehr alten oder schlecht dokumentierten Elektroinstallationen
  • überfüllten oder ungeeigneten Verteilern
  • fehlendem Neutralleiter an benötigten Stellen
  • unbekannten Leitungswegen
  • schlecht zugänglichen Antrieben
  • proprietären Altanlagen ohne brauchbare Schnittstellen
  • problematischen Funkbedingungen
  • sicherheitsrelevanten Anlagen mit besonderen Vorgaben

Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Automation unmöglich ist. Es bedeutet lediglich, dass vor der Planung genauer untersucht werden muss, was tatsächlich vorhanden ist. Gerade deshalb ist bei Bestandsgebäuden eine technische Bestandsaufnahme so wichtig. Die teuerste Annahme bei einer Nachrüstung ist oft diejenige, die sich erst während der Montage als falsch herausstellt.

Was wir uns vor einer Loxone-Nachrüstung ansehen

Bevor wir entscheiden, welche Komponenten benötigt werden, interessieren uns bei ELKON Automation zunächst einige grundlegende Fragen. Die wichtigste: Was soll nach der Nachrüstung besser funktionieren als heute?

Danach schauen wir uns die technische Realität an: Wie ist die Elektroinstallation aufgebaut? Welche Verteiler sind vorhanden? Welche Systeme sollen bleiben, welche ersetzt werden? Welche Schnittstellen stehen zur Verfügung? Wo können bestehende Leitungen genutzt werden, wo wären neue Leitungen sinnvoll, wo ist Funk die bessere Lösung? Welche Erweiterungen sind in den nächsten Jahren wahrscheinlich? Und kann die Modernisierung durchgeführt werden, ohne den laufenden Betrieb unnötig zu beeinträchtigen?

Erst danach entscheiden wir über die konkrete technische Umsetzung. Nicht umgekehrt.

Ein bestehendes Gebäude muss nicht über Nacht vollständig automatisiert werden

Das ist besonders für Gewerbekunden wichtig. Eine Modernisierung kann in Etappen erfolgen. Zum Beispiel:

  • Phase 1: Zutritt und Sicherheit
  • Phase 2: Beleuchtung und Beschattung
  • Phase 3: Heizung und Kühlung
  • Phase 4: Energiemanagement
  • Phase 5: weitere Integrationen und Optimierungen

Die tatsächliche Reihenfolge hängt natürlich vom Gebäude ab. Ein Unternehmen mit hohen Energiekosten wird andere Prioritäten haben als eine Sportstätte, die ihre Zutritts- und Buchungsprozesse automatisieren möchte. Der Vorteil einer guten Systemarchitektur besteht darin, dass nicht bei jeder Erweiterung wieder von vorne begonnen werden muss.

Was kostet es, Loxone nachzurüsten?

Auch bei einer Nachrüstung gibt es keinen seriösen Pauschalpreis. Ein einzelner automatisierter Bereich kann mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden. Die vollständige Modernisierung eines Hotels oder größeren Bürogebäudes ist dagegen ein umfangreiches Projekt. Entscheidend sind insbesondere:

  • bestehende Infrastruktur
  • gewünschter Funktionsumfang
  • notwendige Verkabelungsarbeiten
  • Anzahl der Räume und Zonen
  • vorhandene Schnittstellen
  • Umfang der Programmierung
  • notwendige Umbauten am Verteiler
  • Integration bestehender Systeme

Deshalb ist die Bestandsaufnahme bei einer Nachrüstung besonders wichtig. Sie entscheidet nicht nur darüber, was technisch möglich ist, sondern häufig auch darüber, was wirtschaftlich sinnvoll ist.

Also: Kann man Loxone in einem bestehenden Gewerbegebäude nachrüsten?

In sehr vielen Fällen: ja. Man muss dafür weder automatisch alle Wände aufstemmen noch die komplette bestehende Gebäudetechnik entsorgen. Loxone bietet mit kabelgebundenen und funkbasierten Technologien unterschiedliche Möglichkeiten, neue Funktionen in bestehende Gebäude zu integrieren.

Der entscheidende Punkt ist aber nicht die Funktechnologie. Und auch nicht der Miniserver. Entscheidend ist die Planung. Eine gute Nachrüstung betrachtet zuerst das vorhandene Gebäude: Sie nutzt weiter, was sinnvoll weiterverwendet werden kann, verkabelt dort, wo eine Verkabelung sinnvoll ist, nutzt Funk dort, wo neue Leitungen unverhältnismäßig wären, und ersetzt Technik nur dort, wo daraus tatsächlich ein Vorteil entsteht. Deshalb lautet die wichtigste Frage bei einer Modernisierung nicht „Wie bekommen wir Loxone in dieses Gebäude?“, sondern „Wie bekommen wir mehr aus dem Gebäude heraus, das bereits da ist?“.

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